Kommunen sollen Gastronomen Freiflächen und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen

Die hohe Akzeptanz und Kooperationsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, hinsichtlich der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen, lassen nun schrittweise Lockerungen in ein reguläres gesellschaftliches Leben zu.

Für uns ist es gerade die Gastronomie die den Kitt einer offenen und geselligen Kultur bereitet. Doch gerade die gebeutelte Gastronomiebranche hat nach wie vor und auf unabsehbare Zeit existenzielle Hausforderungen zu bewältigen. Hygienekonzepte und Abstandsgebote lassen sich nicht überall in einem Maße umsetzen, das einen wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb zulässt.

Daher fordern wir die Kommunen auf, unseren Gastronomen vor Ort alternative Flächen und Räumlichkeiten zur Bewirtung der Bevölkerung anzubieten. Freiflächen im Außenbereich, Festzelte oder ungenutzte Festräumlichkeiten sind oft besser im Rahmen der aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften zu betreiben. Eine sanitäre Grundinfrastruktur wäre auch im Außenbereich kostengünstig machbar.

„Wir wissen, dass auch dieses Modell weit von einem normalen gastronomischen Betrieb entfernt ist. Aber die Gastwirte erhalten die Möglichkeit der Bevölkerung ein Angebot zu machen – und die Bürgerinnen und Bürger werden es annehmen“

Christian Völker (Kreisvorsitzender)